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Sonderveröffentlichung

Elektromobilität - in Kürze

Ein neuer Stromer von Mercedes

Foto: © Mercedes
Foto: © Mercedes

Mercedes-Benz startet jetzt seine Strom- Offensive und hat dafür sogar das neue Label EQ geschaffen. Nun folgt mit dem EQC der erste aus der neuen Stromfamilie, der gleich satte 300 kW unter seiner Motorhaube hat. Bestellbar ist das neue Elektro-SUV übrigens ab sofort für brutto 71.281 Euro. Ohne Mehrwertsteuer landet der Stromer bei 59.900 Euro – und schafft damit so gerade noch die Grenze für Umweltprämie. Wem die Optik bekannt vorkommt: Der EQC basiert auf der gleichen Plattform wie der GLC. Der kräftige Elektromotor liefert ein sattes Drehmoment von 760 Newtonmetern, so dass der Wagen schon nach 5,1 Sekunden auf Tempo 100 ist. Schneller als 180 km/h fährt er aber nicht, dann regelt der Stern-Stromer ab. Bis zu 471 Kilometer Reichweite gibt Mercedes offiziell an, wer ein Drittel davon abzieht, kommt auf die reale Reichweite.


17.400 Ladepunkte bundesweit



Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat Buch geführt: Zum ersten Quartal 2019 gibt es bundesweit rund 17.400 öffentlich zugängliche Ladepunkte. Da gleichzeitig die Zahl der E-Autos in Deutschland noch gering ist, sieht der BDEW den aktuellen Bedarf „damit bei weitem gedeckt“. Um die Klimaziele einzuhalten, müssten aber sieben bis zehn Millionen E-Autos auf den Straßen fahren – und dichtere Ladeinfrastruktur entstehen. Rund zwölf Prozent aller Ladepunkte sind sogenannte Schnelllader, 75 Prozent aller Ladepunkte werden von Energieversorgern betrieben. Jeder zweite Energieversorger bietet zudem weitere Services und Produkte rund um Elektromobilität an. Das Angebot reicht von der Kaufberatung für E-Autos über Carsharing bis hin zu ganzheitlichen Mobilitätskonzepten und dem öffentlichen Personenverkehr. Eine Karte mit den Standorten fi ndet sich im Internet.

ladesaeulenregister.de


                                                                                                                                                                               

48 Volt? Oder gleich Hochvolt? E-Auto ist nicht gleich E-Auto, und die klassische Ausbildung reicht nicht aus, wenn das Team in der Werkstatt E-Autos warten und reparieren soll. Ein kompaktes Fachbuch gibt einen Überblick über die aktuellen elektrischen Antriebe, erläutert detailliert ihre Technik und wagt einen Blick in die Zukunft. Es beschreibt die Technik sowie die Diagnose der Systeme, stellt die wichtigsten Fahrzeuge vor und geht auf die Entwicklungen am Markt ein. Autohäuser bekommen wertvolle Tipps für einen erfolgreichen Einstieg in die Elektromobilität. Johannes Müller, Edgar Schmidt, Werner Steber, Elektromobilität. Hochvolt- und 48-Volt-Systeme, 229 Seiten, Vogel Verlag, 49,80 Euro.


Hyundai und Webasto kooperieren



Wer Stromautos fahren will, kommt an einer eigenen Lademöglichkeit nicht vorbei. Der koreanische Autobauer Hyundai kooperiert jetzt mit dem Wallbox-Hersteller Webasto, um im privaten Umfeld eine eigene Ladestation zu installieren. Der Vorteil einer Wallbox: Der Ladevorgang ist schneller. Das rechnet Hyundai anhand seiner eigenen Modelle vor: Mit der Wallbox Webasto Pure, die bis zu 32 Ampere Ladestrom liefert, verkürzt sich der Ladevorgang für einen Ioniq Elektro von 12,5 Stunden an der heimischen Steckdose auf 4,5 Stunden, 2,8mal schneller. Für 95 Euro können Haushalte eine Standortanalyse bei Webasto ordern, bei der ein Techniker vor Ort die Elektroanschlüsse sowie die Gegebenheiten für die Installation prüft. Die Basisbox Webasto Pure mit einem 4,5 Meter langen, integrierten Ladekabel ist ab 595 Euro zu haben.

webasto-charging.com


Groupe PSA startet e-Nfz-Offensive



Es werden immer mehr: Ende April/Anfang Mai zeigte die PSA-Gruppe auf der Nutzfahrzeug- Show in Birmingham, wie sie sich ihre e-Nfz-Offensive vorstellt. Sie präsentierte dort die elektrifizierten Versionen ihres Peugeot Boxers und Citroën Jumpers. Beide werden mit zwei unterschiedlichen Reichweiten angeboten: 225 Kilometer für die Längen L1 und L2 und 270 Kilometer für die Längen L3 und L4. Produziert werden beide Modelle im italienischen Werk Sevel in Val di Sangro und vom strategischen Technologiepartner BD AUTO elektrifiziert sowie homologiert. Nächstes Jahr sollen dann auch elektrifizierte Versionen der Modelle Peugeot Expert und Traveller, Citroën Jumpy und SpaceTourer sowie Opel/Vauxhall Vivaro auf den Markt kommen. Die kleinsten Baureihen, Peugeot Partner und Citroën Berling, gibt es übrigens schon seit 1998 in einer reinen Stromausführung. 2021 soll es diese Modelle dann in einer Neuauflage geben.

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